NewsUsability in der Presse12% der Nutzer surfen mit abgeschaltetem Javascript.Viele dieser Menschen nutzen das Internet vom Arbeitsplatz, wo die Nutzung von Javascript häufig aus Sicherheitsgründen zentral unterbunden wird. Websites, die bei abgeschaltetem Javascript nur eine Fehlermeldung ausgeben, sind für alle diese Nutzer unbrauchbar.(www.thecounter.com/stats/2001/October/javas.php) 61% der Nutzer sind nicht bereit, für den Besuch einer Site eine bestimmte Browserversion oder ein zusätzliches Plugin herunterzuladen.Zahlreiche Websites erfordern die Installation spezieller Plugins oder bestimmter Browserversionen. Nur 5% aller Benutzer geben jedoch in einer Forsa-Umfrage an, generell dazu bereit zu sein. 30% würden sich die Software nur herunterladen, wenn die Site sehr wichtig ist. 61% leisten einer solchen Aufforderung generell nicht Folge und verzichten lieber auf die Nutzung der Website. Selbst große und bekannte Websites sind erstaunlich fehlerbehaftet"Die ParaSoft-Analyse zeigt, dass die untersuchten Fortune 100 Websites 292.357 Einzelseiten und 84.302 Linkfehler haben - das bedeutet, dass fast 29 Prozent der Seiten Linkfehler enthalten, so dass auf je dreieinhalb Seiten ein fehlerhafter Link kommt. Fehlerhafte Links oder Navigationsprobleme wie fehlende Seiten, falsch gesetzte Anchors oder nicht funktionierende URLs sind die unheilvollsten Fehler, die es in einer Website geben kann. Sie führen zu frustrierten Benutzern, Kommunikationsproblemen, und letzten Endes dazu, dass die Benutzer zu anderen Internetanbietern abwandern." Für einen bestimmten Browser "optimiertes" Webdesign wird in Zukunft noch mehr Probleme als bisher mit sich bringen"Angesichts der beschränkten Bildschirmauflösungen der neuen Internet-Geräte verbieten sich pixelgenaue Layouts eigentlich von selbst. Die Zukunft gehört 'luftigen' Designs, die auch unter suboptimalen Bedingungen nutzbar sind, beispielsweise auf einem PalmPilot. Je komplexer und anspruchsvoller das Webseiten-Layout, desto weniger Benutzer können es nutzen." Immer noch zu wenig Aufmerksamkeit für Usability seitens der Anbieter"Viele Agenturen oder Unternehmen testen die Usability immer noch überhaupt nicht oder nur unzureichend. Gründe hierfür sind unter anderem der Zeitdruck bei der Produktion sowie eine zu späte Berücksichtigung der anfallenden Kosten. (...) Natürlich kostet der Praxistest in Sachen Usability Geld. Die Kosten für Forschung und Nutzertests sind aber vergleichsweise gering und machen oft nur einen Bruchteil der Produktionskosten eines Webauftritts aus. Beinahe immer sind die Ausgaben für Werbung und Marketing um ein Vielfaches höher." Webdesigner orientieren sich zu wenig an den Erwartungen der Benutzer"Rund 1000 zufällig ausgewählte Homepages von Ärzten untersuchte ... das Institut daraufhin nach den Kriterien der Patienten. Das ernüchternde Ergebnis: Neun von zehn Homepages erfüllen nicht die Erwartungen der Patienten an eine Arzt-Homepage, sondern 'orientieren sich an dem eigenen ästhetischen Empfinden, der Aufmachung anderer Seiten oder vorgefertigten Vorschlägen von Softwareanbietern und Providern', erläutert (der Autor der Studie) Thill das Ergebnis. Besonders die Startseite sei auch bei einer Arztseite von entscheidender Bedeutung dafür, ob der Patient sich in die Seite weiter einklickt oder nicht. Darin unterscheiden sich Arztpraxen nicht von anderen Websites im Internet." |